Archiv der Kategorie: 'Wikimedia'


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Hier gibt es nichts zu editieren.

Bei der Wikipedia-Buchpräsentation hat Khesrau Behroz diesen wunderbaren Text zum Besten gegeben. Wikimedia Deutschland hat ihn nun noch mal vor die Kamera gezerrt und um Wiederholung gebeten.

Nichts zu editieren from Wikimedia Deutschland on Vimeo.

Nichts zu editieren (Khesrau Behroz, CC-BY-SA)

Sie dürfen diese Arbeit missbilligen.
Sie dürfen sie verachten, sie dürfen sich angeekelt fühlen.
Scheuen Sie sich nicht und kritisieren Sie.
Toben und tosen Sie, hauen Sie mit der Faust auf den Tisch,
schmeißen Sie ihn meinetwegen um.
Weisen Sie auf Ihre schwere Vergangenheit hin, denken Sie darüber nach,
welche Verbrechen in Ihrem Land ausgeübt worden sind, aber seien Sie großzügig.
Unter einer Million Toten brauchen Sie gar nicht erst anzufangen.
Spucken Sie beim Sprechen, das verleiht Ihrer Missbilligung einen ganz besonderen Akzent,
sagen Sie Ihrem Gegenüber ruhig, in welchen suboptimalen familiären und sozialen Verhältnissen er oder sie doch aufgewachsen ist,
denn – in der Tat – es muss ja so, es kann ja nicht!

Seien Sie wie Kerner, distanzieren Sie sich sogleich von Ihrer Maßlosigkeit,
schließlich sagen Sie ja nur, Sie meinen ja nicht.

Fluchen Sie, ja, fluchen Sie, wozu haben Sie denn diese Stimme?
Stellen Sie sich trotzig in den Raum und zeigen Sie auf den Urheber – mit dem nackten Finger! –
Schändung!, schreien Sie ruhig “Schändung”, es ist ein außerordentlich kluges Wort –
vergessen Sie nicht, vergessen Sie nicht, dabei ein- und wieder auszuatmen,
Sie wollen es tunlichst vermeiden, dass Ihnen ausgerechnet dann der Atem stockt,
wenn Sie parieren müssen.
[...]

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Motivationsfilm für Creative Commons

Im Rahmen des Ideenwettbewerbs WissensWert 2010 von Wikimedia Deutschland wurden von der Community und einer Jury aus 93 Einsendungen acht auserwählt und finanziell unterstützt.

Der Motivationsfilm für Creative Commons von Amadeus Wittwer und seinem Projektteam ist nun online:

Der Motivationsfilm für Creative Commons ist eine Art Werbefilm für Creative Commons, der Kreativen, Kultur-­ und Medienschaffenden sowie Wissenschaftlern dazu ermuntert, die geschaffenen Inhalte in die kulturelle Allmende einfliessen zu lassen. Im Film wird die Lizenz, die Nutzung und derer Entstehungsgeschichte erläutert.

Dieser Film steht unter einer Creative Commons Namensnennung 3.0 Unported Lizenz und übertrifft damit erfreulicherweise sogar die Wettbewerbsvoraussetzung, die Ergebnisse „mindestens“ unter einer CC-BY-SA zu veröffentlichen. Wer also Lust hat, den Film selber vorzuführen, weiter zu geben, ihn zu remixen oder zu übersetzen (hint, hint!) ist herzlich eingeladen, dies zu tun.

Mitwirkende
Projektleitung: Amadeus Wittwer www.2hofnarr.ch
Regie&Cut&Animation: Adrian Scherzinger www.edprojects.ch
Illustration: Regina Wittwer www.regains.ch
Ton&Sounds: Alain Stoll www.jectified.com
Sprecherin: Sarah Judith Bürge
Sprecher: Philipp Bürkler
Textkorrekturen: Claude Fankhauser, Dirk Dienel
Übersetzung: Barbara Müller www.fepafrika.ch
Finanzierung: Verein Wikimedia Deutschland e.V.

Crossposting. Disclosure: Ich arbeite bei Wikimedia Deutschland und betreue dort das Projekt WissensWert.

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Wikimania workshop: Wikipedia and beyond – Incentivizing engagement

Haifa wikimania 3I will be facilitating a 30-minutes workshop at Wikimania in August where I will present and discuss ways of engaging people to contribute to free projects. Before I start preparing slides or arguments, I’d like to find out what the workshop’s participants would like to hear and share.

Can contests, prizes and money engage people in contributing to the Wikipedia/Wikimedia projects? We all are always looking for new and better ways to motivate people to contribute to WP/WM projects. Wikimedia Germany has tried different methods and I’d like to share and discuss some of our diverse experiences. My goal for these 30 minutes is that we all leave with inspiration for increasing engagement.

The workshop starts with my very brief presentation (5 minutes) about our ongoing projects at Wikimedia Germany (like Zedler-Medaille, WissensWert and Wiki loves Monuments) and then the discussion will be open to the audience.

I’d like to involve other chapters in the workshop and hear about their activities. Together, we can develop new ideas and optimize the incentives for making our free projects and contributing to the commons even more attractive.

30 minutes is a very short time for such a diverse topic, so I am happy to collect and structure some ideas beforehand. I am looking forward to your input and hope to see you in Haifa!

I have created an etherpad and invited anyone interested in this topic to participate in the preparation. Thanks for sharing!

If you’re at Wikimania, let me know if you’re planning to take part in the workshop and like to present and discuss these results. Feel free to get in touch via nicole.ebber@wikimedia.de.

My friend Michelle just published a blogpost dealing with the question Why do you participate?. Feel free to let you inspire by her thoughts. :)

  • Part of a bigger whole. To play a role in shaping a larger effort you believe in.
  • To help others. And to follow your contribution to see how it helped someone succeed.
  • Feel needed. Handcrafted requests seem to hit targets more often. People like to know why *they* in particular are needed, what is it that they are bringing that is unique and essential — rather than feeling like an invitation is a mass-ask.
  • Achieve a shared goal. If you want to see something happen, then you’re primed to pitch in to make it possible. I think there’s lots of value in this also framed as “solve a common problem.”
  • Friends or people you admire are involved. Who doesn’t love hanging out with good people?
  • Curiosity. Some folks said they dig any opportunity to learn something new, or to level up their skills in a topic of interest.
  • Nice graphics. One guy flat out admitted that he’s more likely to chip in when the project has a good design and visual identity. Looks can matter — and show how much the project cares about presentation.
  • Fun. ‘Nuff said.

Not so effective? Some common motivations we *didn’t* mention at all:

  • Rewards. Interestingly, many calls for participation offer a reward of some sort (Win an iPad! Have dinner with a star! Earn miles!), but interestingly, no one in the room mentioned that as an incentive that gets them going. Certainly there are successful instances of enticement through money & prizes, but that didn’t seem to be a killer factor.
  • Competition & games. Despite much hype about the power of games to get people to do all sorts of stuff, none of us said, “Oh yeah, if I got a 4SQ badge for that, I’d do it.” Not saying those point / badge systems can’t work, but just that its absence from the discussion was interesting.
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IGEL – Initiative gegen ein Leistungsschutzrecht

Heute morgen ist die Plattform IGEL – Initiative gegen ein Leistungsschutzrecht online gegangen. Ziel ist es, die Einführung des von den Presseverlagen geforderte Leistungsschutzrechtes zu verhindern. IGEL erhält Unterstützung durch mehr als 25 Blogs, Organisationen, Medien und Unternehmen und wird ab sofort über den Stand der Debatte und die wichtigsten Argumente informieren. Ins Leben gerufen wurde die Initiative durch den Publizisten und auf Urheberrecht spezialisierten Rechtsanwalt Dr. Till Kreutzer. Bei der Umsetzung und in der Redaktion unterstützen ihn Philipp Otto und John Weitzmann.

Seit über einem Jahr fordern deutsche Verlage vom Gesetzgeber, ein neues Leistungsschutzrecht für “Presseerzeugnisse” einzuführen. Damit würden bislang vergütungsfreie Nutzungen journalistischer Inhalte im Internet zustimmungs- und kostenpflichtig, die Verlage erhielten so eine neue, staatlich sanktionierte Einnahmequelle. “Das Leistungsschutzrecht soll dazu dienen, den Presseverlagen per Gesetz ein neues Geschäftsmodell zu schaffen. Dafür ist ein “geistiges Eigentumsrecht” weder geeignet noch bestimmt. Es führt unweigerlich zu massiven Eingriffen in die Interessen Dritter”, erklärt Till Kreutzer. “Auf der Plattform IGEL bündeln wir die Interessen all jener, die gegen gravierende Beschränkungen von Freiheitsrechten und eine gesetzliche “Quersubventionierung” der Verlagsangebote auf Kosten aller eintreten.”

Auf der Plattform werden die wichtigsten Wegmarken von 1,5 Jahren Diskussion um ein Leistungsschutzrecht für Presseverlage aufgearbeitet, Stellungnahmen von Journalisten, Verbänden, der Netzwelt und aus der Industrie dokumentiert, es wird ein Factsheet mit Argumenten gegen das LSR bereitgestellt und aktuelle Nachrichten aufgearbeitet. Um das komplexe und umstrittene Thema verstehen und sich eine eigene Meinung bilden zu können, liefern die Initiatoren sowohl Pro- als auch Contra-Argumente.

Unter den Unterstützern sind Creative Commons, netzpolitik.org, der Chaos Computer Club, die Heinrich Böll Stiftung und auch Wikimedia Deutschland. Weitere Unterstützung ist übrigens herzlich willkommen!

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Wikipedia Academy 2010

Am 19. und 20. November 2010 veranstaltet Wikimedia Deutschland in der Frankfurter Goethe-Universität zum vierten Mal die Wikipedia Academy.

Wissenschaft trifft Wikipedia
Wikimedia Deutschland führt das Konzept der vergangenen Jahre fort: Wikipedia-Community und „Scientific Community“ sollen verstärkt miteinander in Dialog treten. Die Wikipedia ist als ein zentrales Medium aus der modernen Wissenschaftskommunikation kaum noch wegzudenken. Nun gilt es, das öffentliche Verständnis für Prozesse kollektiver Wissensdarstellung zu verbessern, Wikipedia als Plattform für den Dialog mit einer großen, interessierten Öffentlichkeit weiter zu etablieren und die Akzeptanz der freien Enzyklopädie und ihrer Schwesterprojekten weiter zu erhöhen. Rund um die Idee Freien Wissens und Wissensvermittlung wird es z.B. um Qualitätssicherung, Open Access, Freie Lizenzen und Wikipedistik gehen.

Die Energie des Wissens – wer Wissen schafft, bewegt!
In Anlehnung an das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung ausgerufene Wissenschaftsjahr befasst sich die Academy uns darüber hinaus mit dem Thema „Die Zukunft der Energie“. Welche Debatten beherrschen Wissenschaftsszene und Öffentlichkeit? Warum ist die öffentliche Verfügbarkeit neutraler Information zu Energie und Energieforschung für unsere Zukunft so wichtig? Bei der Beantwortung dieser und weiterer Fragen setzt der Veranstalter zum einen auf die Unterstützung der Experten aus Wissenschaft und Praxis, kann aber zum anderen aber auch auf fundiertes Fachwissen in den Redaktionen und eigenen Projekten zurückgreifen.

Zedler-Medaille
Im festlichen Abendprogramm am Freitag wird die Zedler-Medaille für herausragende, neue Lexikon-Artikel und Bilder verliehen. Wissenschaftler der Mainzer Akademie der Wissenschaften und der Literatur sowie des Verlages Spektrum der Wissenschaft werden unter Moderation von Volker Panzer über “Die Energien des Wissens” und deren positive wie negative Aspekte diskutieren. Im Anschluss bietet sich den interessierten Gästen und glücklichen Gewinnern die Gelegenheit zum Kennenlernen und Gedankenaustausch.

Anmeldung
Explizit sind mit dieser Veranstaltung auch Wissenschaftler angesprochen, die sich bisher nicht intensiv mit der Wikipedia auseinander gesetzt haben, aber einen Einstieg zum Thema suchen. Wikipedianer, Medienvertreter, Internetversteher und andere Autoren, die wissenschaftliche Inhalte produziert und veröffentlicht haben, sind ebenso herzlich eingeladen. Zur Anmeldung bitte hier entlang.

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[[Wikipedia:Ein kritischer Standpunkt]] – Konferenz am 24.-26.09. in Leipzig

Vom 24. bis 26. September 2010 findet die Konferenz [[Wikipedia:Ein kritischer Standpunkt]] in Leipzig statt. Die Konferenz will Wikipedia-ForscherInnen, KritikerInnen und Community-Mitglieder aus dem deutschsprachigen Raum für eine interdisziplinäre Auseinandersetzung mit der Wikipedia zusammenzubringen. Insbesondere die Bedeutung der Wikipedia für Bildung, Politik, Kultur und Gesellschaft soll hinterfragt und diskutiert werden.

Themenschwerpunkte der Konferenz sind Geschichte und Politik freien Wissens, Digitale Governance, Wikipedia und (politische) Bildung, Wissens(re)präsentationen und die Zukunft der Wissensgesellschaft. Sie leiten sich aus der Bedeutung der Wikipedia für die Neukonfiguration der Wissens(re)produktion und deren Konsequenzen für Öffentlichkeit(en), Architekturen der Partizipation und politische Bildung in der Mediendemokratie ab. Neben Vorträgen etablierter Wissenschaftler wie Christian Stegbauer, Peter Haber, Felix Stalder, Ramón Reichert oder Ulrich Johannes Schneider finden im Rahmen der Konferenz auch eine Podiumsdiskussion mit WikipedianerInnen und KritikerInnen sowie ein Netzwerktreffen für Wikipedia-ForscherInnen statt.

Am Freitag, den 24. September, finden Wikipedia-Workshops für SchülerInnen, Studierende und Interessierte zu den Themen „Artikelrecherche”, „Bebilderung“ und „Administration“ statt. Die Workshops werden von erfahrenen Wikipedianern konzipiert und geleitet und von Wikimedia Deutschland e.V. finanziell unterstützt. Am Abend des 24. September gibt es voraussichtlich ein lockeres Beisammensein für Wikipedianer, WissenschaftlerInnen und Interessierte.

Am Samstagabend findet – ebenfalls von Wikimedia Deutschland initiiert und unterstützt – ein Roundtable „Wikipedia und Wissenschaft“ statt, der dem Austausch von WissenschaftlerInnen und Wikipedianern dienen soll. Für diesen Roundtable ist ab 20 Uhr ein Bereich im Beyerhaus in Leipzig reserviert, Interessierte können sich auf der Projektseite in der Wikipedia eintragen.

Die Konferenz ist öffentlich, es wird keine Teilnahmegebühr erhoben. Nur für den Wikipedia-Workshop und das Netzwerktreffen ist eine Anmeldung per Email erforderlich. Community-Mitglieder sind herzlich willkommen! [...]

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Energie des Wissens – Artikel- und Bilderwettbewerb für die Wikipedia gestartet

Ich erlaube mir mal, hier für ein Projekt zu trommeln, an dem ich aktuell bei Wikimedia Deutschland arbeite. Die Zedler-Medaille 2010:

Energie des Wissen - was Wissen schafft, bewegt!Neue Autoren für die Freie Enzyklopädie Wikipedia zu gewinnen und hochwertige Artikel und Bilder zu generieren, ist das Ziel des laufenden Wettbewerbes von Wikimedia Deutschland. Bereits zum vierten Mal verleiht der gemeinnützige Verein gemeinsam mit der Mainzer Akademie der Wissenschaften und der Literatur und dem Verlag Spektrum der Wissenschaft die Zedler-Medaille. Gesucht und ausgezeichnet werden neue Lexikonbeiträge und Bilder aus Natur- und Geisteswissenschaften sowie zum Thema „Wissenschaftsjahr 2010 – Die Zukunft der Energie“.

Teilnehmen darf jede und jeder! Dieser Wettbewerb spricht zum einen erfahrene Wikipedianer an, zum anderen sollen gerade Wikipedia-Neulinge motiviert werden, sich mit der Idee der Freien Enzyklopädie, Freien Wissens und Freier Lizenzen auseinander zu setzen und sich mit einen kleinen Teil am großartigen Ganzen zu beteiligen. Zentrale Teilnahmebedingung ist dabei, dass die Einreichungen unter die Creative-Commons-Lizenz CC-BY-SA gestellt werden und somit in der Wikipedia veröffentlicht werden können.

Wikipedia ist noch lange nicht fertig
„Die Wikipedia hat aktuell weit über eine Million Artikel und scheint damit für viele Nutzer nahezu fertig. Man findet zwar sehr vieles bei Wikipedia, aber es gibt tatsächlich auch noch viele Lücken im Lexikon, die gefüllt werden können und müssen“, begründet der Geschäftsführer von Wikimedia Deutschland, Pavel Richter, die Aktion.

Bis zum 30. September haben engagierte Autoren, Fotografen und Grafiker Zeit, ihre Beiträge einzureichen. Die jeweils besten Artikel aus den Kategorien erhalten neben der Medaille ein Preisgeld von 2.000 Euro. Auf die Gewinner des Bilderwettbewerbes warten wertvolle Sachpreise wie Kameraobjektive, Videobrillen und Bildbände. Die Preisverleihung findet im Rahmen der Wikipedia Academy am 19. November in Frankfurt am Main statt.

Alle Informationen zum Wettbewerb, zu den Teilnahmebedingungen und Gewinnen sowie Banner und Aushänge zum Mittrommeln stehen auf http://wikimedia.de/zedler. Viel Erfolg!

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